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Sächsische Schweiz

Sächsische Schweiz

Die Sächsische Schweiz ist der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges in Sachsen. Die von bizarren Felsformationen geprägte Landschaft befindet sich südöstlich von Dresden beiderseits der Elbe im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Im Osten geht die Sächsische Schweiz in das Lausitzer Gebirge und im Westen in das Erzgebirge über. Der angrenzende tschechische Teil des Elbsandsteingebirges wird als Böhmische Schweiz bezeichnet. Die höchste Erhebung der Sächsischen Schweiz ist der Große Zschirnstein mit 562 m über NN.

 

Die Sächsische Schweiz gliedert sich in die Vordere Sächsische Schweiz und die Hintere Sächsische Schweiz. Die Vordere Sächsische Schweiz umfasst das gesamte Gebiet am linken Elbufer, einschließlich der flachen Gebiete und der Tafelberge wie den Pfaffenstein oder den Königstein, sowie den Lilienstein am rechten Elbufer, das Basteigebiet und den Brand. Die Hintere Sächsische Schweiz umfasst die großen Wald- und Felsgebiete auf der rechten Elbseite östlich von Bad Schandau und südlich des Sebnitztals bis zur tschechischen Grenze.

 

Ökologie und Geologie

Charakteristisch für dieses stark zerklüftete Felsengebirge ist der außergewöhnliche Formenreichtum auf kleinstem Raum. Einzigartig unter den mitteleuropäischen Mittelgebirgen ist der ökologisch bedeutsame ständige Wechsel von Ebenen, Schluchten, Tafelbergen und Felsbereichen mit erhaltenen geschlossenen Waldgebieten. Die Vielfalt der unterschiedlichen Standorte mit ihren jeweils eigenen bodenkundlichen und mikroklimatischen Bedingungen haben eine enorme Artenvielfalt hervorgebracht. Allein die Vielfalt an Farnen und Moosen findet in keiner anderen deutschen Mittelgebirgslandschaft ihresgleichen.


Das Vorkommen des Elbsandsteins und damit des Elbsandsteingebirges steht im Zusammenhang mit den großräumigen Ablagerungen eines ehemaligen Meeres in der Oberkreide. Auf sächsischer Seite spricht man von der Elbtalkreide, die sich über ein Gebiet zwischen Meißen-Oberau im Nordwesten über Dresden und Pirna bis in die Sächsische Schweiz erstreckt und in Form von Sandsteinen, Platten und anderen Gesteinen sowie an ihrer Basis mit basalen Kiesen (Basalkonglomeraten) älteren Ursprungs auftritt.


Zeugen der Geschichte

Im Gebiet der Sächsischen Schweiz gibt es eine Reihe von Festungen, die zum Schutz der Handelswege errichtet wurden. Die Festung Königstein und die Burg Hohnstein sind erhalten geblieben. Von anderen Festungen sind nur spärliche Reste erhalten, wie z.B. die Kleine Bastei oder die Burg auf dem Falkenstein (heute ein Klettergipfel). Einige der Burgen wurden auch als mittelalterliche Raubnester genutzt. Ursprünglich war dieses Gebiet von Slawen besiedelt und kam erst im 15. Jahrhundert, etwa in den heutigen Grenzen, unter sächsische Herrschaft. Die touristische Erschließung begann im Wesentlichen erst im 19. Jahrhundert.


Naturschutz

Große Teile des Elbsandsteingebirges sind gesetzlich geschützt. In Deutschland gibt es die Nationalparkregion Sächsische Schweiz, die aus dem 93,5 km² großen Nationalpark Sächsische Schweiz (NLP), der 1990 in zwei Teilen eingerichtet wurde, und dem umliegenden 287 km² großen Landschaftsschutzgebiet (LSG), das 1956 eingerichtet wurde, besteht. Der deutsche Teil des Gebirges wurde zudem im Mai 2006 von der Akademie der Geowissenschaften in Hannover als eines der 77 bedeutendsten nationalen Geotope in Deutschland prädikatisiert.

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