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Paradiesvogelblume

Paradiesvogelblume

Die Paradiesvogelblume (Strelitzia reginae), auch Königstrelitzie, Königinstrelitzie oder Papageienblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Strelitzia (Strelitzia) in der Familie der Strelitziaceae.

 

Herkunft des Namens

Der Name der Strelitzie scheint so gar nicht zu ihrer südafrikanischen Heimat zu passen, zumindest klingt er alles andere als afrikanisch sondern eher deutsch. Und dieser Eindruck trügt nicht. Denn die Blume mit den kunstvoll anmutenden Blüten kam Ende des 18. Jahrhunderts zu Joseph Banks, dem Direktor des Londoner Botanischen Gartens, der die exotische Neuheit der Gattin des damaligen britischen Königs Georg III. verehrte. Es war die Deutsche Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz - so kam es, dass die Strelitzie nach einem deutschen Adelsgeschlecht benannt wurde.

 

Merkmale

Die Blätter der 1 - 3 m hohen Strelitzie ähneln denen von Bananen, sind aber nicht so glänzend und haben eine bläuliche Farbe. Die riesigen Blüten der Strelitzie sind die reinste farbenprächtige Explosion. Besonders auffällig: die bis zu 20 cm langen Hochblätter. Die Strelitzie stammt eigentlich aus Südafrika, wird aber heute in allen tropischen und subtropischen Gebieten als Zierpflanze angepflanzt.

 

Strelitzie als Zierpflanze

Die Paradiesvogelblume ist eine attraktive Zierpflanze, die ganzjährig als Zimmerpflanze oder im Sommer im Garten oder auf der Terrasse gehalten werden kann. In der kalten Jahreszeit benötigt sie ein Winterquartier im Haus. Sie bevorzugt ganzjährig Temperaturen zwischen plus 10 und 30 Grad Celsius.

Als Standort eignet sich ein heller bis halbschattiger Platz, der gut durchlüftet ist. Im Winter kann dies zum Beispiel der Wintergarten oder die Fensterbank sein. Trockene Heizungsluft verträgt die Paradiesvogelblume nur bedingt.  Abhilfe schafft regelmäßiges Besprühen mit zimmerwarmem Wasser und häufiges Lüften. Andere Zimmerpflanzen sollten nicht in ihrer unmittelbaren Nähe stehen, damit sie sich gut entwickeln kann.

Alle zwei bis vier Jahre sollte die Pflanze umgetopft werden. Diese Maßnahme muss sorgfältig durchgeführt werden, da die Wurzeln der Strelitzie sehr empfindlich sind. Als Substrat eignet sich handelsübliche Blumenerde, die mit Sand, Kies oder Kokosfasern gemischt wird, denn die Pflanze braucht eine lockere und wasserdurchlässige Erde.

Die Wassergaben sind mäßig, der Wurzelballen darf nie ganz austrocknen. Allerdings verträgt die Paradiesvogelblume keine Staunässe. Um die Bildung von Kalkflecken auf den Blättern zu vermeiden, sollte das Gießwasser abgestanden sein. Ab Ende September geht die Paradiesvogelblume in den Winterschlaf, dann wird die Bewässerung reduziert.  Ab März wird die Bewässerung wieder erhöht.

Während der Wachstumsperiode zwischen März und September benötigt die Strelitzie hohe Nährstoffgaben. Da das Substrat im Kübel nur eine geringe Speicherkapazität hat, sollte wöchentlich ein flüssiger Volldünger verabreicht werden. Alternativ kann auch ein Langzeitdünger gewählt werden.

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