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Schnee-Eulen

Schnee-Eulen

Die Schneeeule (Bubo scandiacus) ist eine Vogelart aus der Familie der Eulen (Strigidae), die zu den charakteristischen Vögeln der arktischen Tundra gehört. Lange Zeit galt sie als einzige Art der Gattung Nyctea und wurde daher taxonomisch von den anderen Eulenarten isoliert. Molekularbiologische Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass sie zu den Eulen (Bubo) gehört und eng mit dem Virginia-Uhu (B. virginianus) und dem Magellan-Uhu (B. magellanicus) verwandt ist. Die äußeren Unterschiede zu den Uhus, wie die weiße Gefiederfarbe und die dicht befiederten Füße und Zehen, lassen sich als Anpassung an den arktischen Lebensraum erklären. Die Schneeeule steht auf der Roten Liste der bedrohten Arten. 

 

Steckbrief

Schneeeulen gehören zur Familie der Eulen und sind eng mit dem Uhu verwandt. Sie sind sehr kräftige Vögel, sie können bis zu 66 Zentimeter groß werden und bis zu 2,5 Kilogramm wiegen. Die Spannweite ihrer Flügel beträgt 140 bis 165 Zentimeter.

 

Die Weibchen werden viel größer als die Männchen. Außerdem unterscheiden sich Männchen und Weibchen in der Färbung ihres Gefieders. Während die Männchen mit zunehmendem Alter weißer werden, haben weibliche Schneeeulen hellere Federn mit braunen Linien. Kleine Schneeeulen sind grau. Typisch für die Eule ist der runde Kopf mit großen, goldgelben Augen und schwarzem Schnabel. Auch der Schnabel hat Federn - allerdings so winzige, dass sie aus der Ferne kaum zu sehen sind. Die gefiederten Ohren der Schneeeule sind nicht sehr ausgeprägt, so dass sie nicht so leicht zu sehen sind. Eulen können ihren Kopf um bis zu 270 Grad drehen. Dadurch können sie perfekt nach Beute Ausschau halten.

 

Verhalten

Schneeeulen sind überlebenswichtige Zugvögel. Ihr Lebensraum ist so karg, dass ihre Beute natürlich schnell zurückgeht. Dann zieht die Schneeeule weiter nach Süden, bis sie wieder genügend Nahrung findet. Auf diese Weise kommt die Schneeeule manchmal sogar in Zentralrussland, Zentralasien und den nördlichen Vereinigten Staaten vor. Obwohl Schneeeulen am liebsten in der Dämmerung aktiv sind, gehen sie auch tagsüber und nachts auf Beutejagd. Dies hängt davon ab, wann ihre Hauptbeutetiere, Lemminge und Schneehühner, aktiv sind. Wenn sie ihre Jungen aufziehen, sind sie fast immer unterwegs, um genügend Nahrung zu finden. Nach der Aufzucht werden sie wieder zu Einzelgängern und durchstreifen ihr Revier allein und verteidigen es gegen Artgenossen.

 

Nur in sehr strengen Wintern schließen sie sich manchmal in lockeren Schwärmen zusammen. Schneeeulen können selbst dem ungemütlichsten Wetter trotzen! Oft sitzen sie stundenlang regungslos auf Felsen oder Hügeln und halten Ausschau nach Beute. Das ist nur möglich, weil ihr ganzer Körper, einschließlich der Füße, mit Federn bedeckt ist. So eingemummelt sind sie ausreichend gegen die Kälte geschützt. Darüber hinaus können Schneeeulen bis zu 800 Gramm Fett speichern, das zusätzlich zu den Federn gegen die Kälte isoliert. Dank dieser Fettschicht können sie auch Hungerperioden überstehen.

 

Verbreitung

Schneeeulen leben nur in der nördlichen Hemisphäre: in Nordeuropa, Island, Kanada, Alaska, Sibirien und Grönland. Dort leben sie nur im äußersten Norden, in der Nähe des Polarkreises. Ihr südlichstes Verbreitungsgebiet sind die Berge Norwegens. Auf der arktischen Insel Spitzbergen kommen sie jedoch nicht vor, weil es dort keine Lemminge gibt - und Lemminge sind die Hauptbeute der Tiere. Schneeeulen leben in der Tundra oberhalb der Baumgrenze wo es Moore gibt. Im Winter bevorzugen sie Regionen, in denen der Wind den Schnee wegbläst. Zum Brüten ziehen sie in Gebiete, in denen der Schnee im Frühjahr schnell schmilzt. Sie bewohnen Lebensräume von Meereshöhe bis 1500 Meter über dem Meeresspiegel.

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