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Der Tiger

Der Tiger

"Der Tiger. Viel mehr muss man eigentlich auch gar nicht erwähnen, denn jeder hat sofort ein recht detailliertes Bild von dieser atemberaubenden Großkatze im Kopf. Die Größe, vor allem aber die einzigartige Färbung und Musterung des Fells machen dieses Tier zu etwas ganz Besonderem.

Leider führt auch genau diese Besonderheit dazu, dass dieses wunderschöne Tier mittlerweile auf der roten Liste der bedrohten Tierarten steht. Umso mehr freut es mich den Tiger mit dieser schönen Aufnahme eingefangen zu haben, damit ihr ihn euch nach Hause holen könnt.


Das Antlitz des Tigers kommt vor allem auf der großen Kuscheldecke und den Leinwandbildern voll zur Geltung. Auf den Dekokissen ist er ein Blickfang in jedem Zimmer.


Ich wünsche noch viel Spaß beim Lesen und Stöbern!"

Der Tiger mit strahlendem Fell
Howling-Nature - Amurtiger​​

Der Tiger

(Panthera tigris) ist eine in Asien verbreitete Großkatze. Er zeichnet sich durch seine Größe und das charakteristische dunkle Streifenmuster auf goldgelbem bis rotbraunem Grund aus. Es gibt acht bis neun Unterarten, unterschieden in Festland- und Inselunterarten, die sich im Aussehen unterscheiden. Die größten Unterschiede bestehen zwischen den kleinen, kontrastreichen Sumatra-Tigern und den großen, blasser gefärbten sibirischen Tigern, die auch als Amurtiger bekannt sind. Typische Unterarten zwischen diesen beiden Extremen sind der indische bengalische Tiger und der indochinesische Tiger. Der ausgestorbene Bali-Tiger stellte ursprünglich die kleinste Unterart dar. Die sibirische Unterart ist nach dem Eisbären und dem Braunbären das drittgrößte landbewohnende Raubtier.


Der Tiger ist wegen seines auffälligen Streifenmusters mit keiner anderen Großkatze zu verwechseln. Ähnlich wie die Fellfärbung bei Leopard und Jaguar (Rosetten) oder Löwe (sandfarbenes Fell), dienen die Streifen des Tigers in Kombination mit der Grundfarbe des Fells der Tarnung. Im Vergleich zu den regelmäßigen Streifen eines Zebras sind die unregelmäßigen und teilweise unterbrochenen Streifen des Tigers eine optimale Anpassung an den Hintergrund seines Lebensraumes. Die spezielle Färbung ermöglicht es, sich in der Vegetation oder am Boden zu verstecken.

Steckbrief

Die Größe variiert stark zwischen den Unterarten. Innerhalb einer Unterart sind die Männchen erkennbar größer und schwerer gebaut als die Weibchen. Große männliche Tiger der sibirischen oder indischen Unterart erreichen meist eine Kopfrumpflänge von maximal 2 m. Dazu kommt ein Schwanz von mindestens 90 cm. Die Gesamtlänge beträgt somit etwa 3 m. Weibchen des bengalischen Tigers sind mit Schwanz etwas über 250 cm lang, Weibchen des Amurtigers sind etwa 260 cm lang, wobei etwa 165 bis 178 cm auf die Kopf-Rumpf-Länge entfallen. Sumatra-Tiger, die die kleinste lebende Unterart darstellen, erreichen eine Gesamtlänge von 240 bis 250 cm (Männchen) bzw. 215 bis 230 cm (Weibchen). Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 155 bis 170 cm (Männchen) bzw. 145 bis 155 cm (Weibchen). Die kleinste Form des Tigers, der ausgestorbene Balitiger, dürfte eine Gesamtlänge von etwa 220 bis 225 cm bei Männchen und eine Gesamtlänge von etwa 190 bis 200 cm bei Weibchen erreicht haben.


Die Widerristhöhe von sibirischen Tigermännchen beträgt im Stehen etwa 97 bis 105 cm. Männchen des Bengalischen Tigers und des Indochina Tigers sind mit etwa 90 bis 100 cm am Widerrist etwas kleiner. Männchen des Sumatra-Tigers messen dagegen nur etwa 75 bis 79 cm, die des chinesischen Tigers etwa 82 bis 86 cm. Weibliche Amur-, Bengalen- und Indochina-Tiger werden etwa 78 bis 87 cm groß. Weibliche Sumatra-Tiger erreichen eine Widerristhöhe von nur 66 bis 68 cm.

Jagd und Ernährung

Tiger sind keine sehr guten Jäger. Nur einer von zehn Jagdversuchen verläuft erfolgreich, denn die Großkatze jagt ihre Beute maximal 100 bis 200 Meter, bevor sie sie aufgibt. Hat der Tiger ein Beutetier entdeckt, schleicht er sich auf leisen Sohlen und in geduckter Haltung an es heran. Der Angriff erfolgt blitzschnell: mit zwei bis drei kräftigen Sprüngen hat der Tiger seine Beute erreicht und wirft sie zu Boden. Mit seinen kräftigen Pranken kann er kleinere Tiere töten, mit einem Biss in den Hals oder die Kehle tötet er größere. Um zu fressen, schleppen die Großkatzen das Tier meist in die Nähe von Gewässern, denn Tiger brauchen viel Wasser. Alle Tiger sind Fleischfresser. Zu ihrer Hauptbeute gehören alle Arten von Wild wie Rehe, Wildschweine, Dachse und Hasen. Aber selbst die Stacheln eines Stachelschweins halten Tiger nicht davon ab, sie zu jagen und zu fressen. Manchmal machen sie sogar Jagd auf junge Elefanten, Krokodile oder Bären. Auch Nutztiere wie Rinder, Hunde, Ziegen und Schafe stehen auf dem Speiseplan. Nicht so gerne fressen Tiger Aas.

Verbreitung

Tiger bewohnen viele verschiedene Lebensräume. Dazu gehören der tropische Regenwald, Sümpfe, Savannen, Nadel-, Laub- und Mischwälder. Der sibirische Tiger ist besonders anpassungsfähig, da er sowohl warme als auch niedrige Temperaturen tolerieren kann. Sein Fell ist optimal an das Klima seines Lebensraumes angepasst. Heute leben viele Tiger in Nationalparks. Dort sind die Reviere nicht so groß wie in der freien Wildbahn. Die größte Bedrohung für den Tiger geht von der Zerstörung seines Lebensraumes aus. Immer mehr Wälder werden gerodet und müssen Anbauflächen für Menschen und Vieh weichen. Dadurch verringert sich nicht nur der Lebensraum für Tiger, denn auch die Bestände ihrer Beutetiere schwinden dadurch. Leider fällt der Tiger auch heute noch Wilderern zum Opfer. Er wird hauptsächlich wegen seines Fells und für die Verwendung in der traditionellen chinesischen Medizin getötet.

Der Tiger mit strahlendem Fell
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