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Der Weißnackenkranich

Der Weißnackenkranich

"Die Aufnahme des Weißnackenkranichs zeigt besonders schön das prägnant gefärbte Profil dieses schönen Vogels. Man kann besonders schön den namensgebenden, weißen Nacken erkennen. Wer genau hinschaut, sieht am unteren Rand des Bildes das Nest des Kranichs, denn dieses Bild entstand direkt in der Brutsaison. Abgerundet wird die Aufnahme durch den frischen, grünen Hintergrund durch die Wasserpflanzen, welche sich auf dem kleinen See breit gemacht haben.


Wer ein Herz für Kraniche hat, kommt hier auf seine Kosten, denn durch die Sonne kommen die Details der schönen Federn hervor. Dies kommt vor allem auf meinen kuschelig, weichen Plüschdecken zur Geltung, oder auf den dazu passenden Dekokissen mit Kranich-Motiven.


Ich wünsche noch viel Spaß beim Lesen und Stöbern!"

Weißnackenkranich im Profil
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Der Weißnackenkranich

(Antigone vipio) ist ein recht imposanter Vogel, der eine Standhöhe von fast 150 Zentimetern erreicht. Sein Gefieder ist wie bei den meisten Kranichen vornehmlich in Weiß, Grau und Schwarz gehalten. Während der Brutzeit, im Nordosten der Mongolei und in Nordchina, lebt er paarweise zusammen. Beim Zug in die Überwinterungsgebiete, welche auf der koreanischen Halbinsel und in Japan liegen, bildet er große Scharen. Sein Bestand wird auf maximal 5.300 Individuen geschätzt.

Steckbrief

Der Weißnackenkranich wiegt fünf bis sechs Kilogramm bei einer Körpergröße von 130 bis 140 Zentimetern und einer Flügelspannweite von 200 bis 210 Zentimetern. Das vorwiegend graue Gefieder ist an Kehle, Scheitel, Hinterkopf und Nacken weiß gefärbt. Die unbefiederte Gesichtshaut um die Augen ist rot, die Iris ist orange und die langen Beine sind rosa. Die beiden Geschlechter sind fast ununterscheidbar, wobei das Männchen in der Regel etwas größer ist. Ein zuverlässiges Mittel zur Unterscheidung der Geschlechter ist der Duett-Ruf, bei dem das Männchen die angewinkelten Flügel auf und ab schwingt, während das Weibchen sie angelegt lässt und nicht bewegt. In freier Wildbahn kann der Vogel 25 bis 30 Jahre alt werden, in Gefangenschaft 5o und mehr Jahre. 

Lebensraum

Der Lebensraum der Weißnackenkraniche umfasst flache Feuchtgebiete an breiten Flusstälern, Seeufern und spärlich bewachsenen Wiesen. Bevorzugte Lebensräume sind weite Seggen-Wollgras-Blütensümpfe und Seggen-Rohrgras-Sumpfwiesen im Wechsel mit Eichen-Birken-Waldgürteln. Während der Migration in die Überwinterungsgebiete nutzten die Kraniche auch Reisfelder und Überschwemmungsgebiete sowie Ackerland, wo sie zurückgelassene Körner, Samen und Knollen suchen. In der Amur-Region teilen sich Weißnackenkraniche ihr Brutgebiet zusammen mit den Rotkronenkranichen, wobei sich Weißnackenkraniche eher in Außenbereichen desselben Bruthabitats aufhalten, da Rotkronenkraniche die Brutgebiete früher erreichen.

Verbreitung

Die Brutgebiete des Weißnackenkranichs liegen in der nordöstlichen Mongolei, im Nordosten Chinas und im angrenzenden Südosten Russlands. Etwa 3.000 Individuen der westlichen Population ziehen südwärts durch China, rasten im Delta des Gelben Flusses und überwintern in Südchina entlang des Unterlaufs des Jangtsekiang. Hier verbringen sie die meiste Zeit am Poyang Hu und am Dongting-See. Weitere 2.000 Exemplare der östlichen Population überqueren die koreanische Halbinsel, wobei mehrere hundert Vögel in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea überwintern. Anfang Oktober erreichen die ersten Schwärme das koreanische Winterquartier. Die übrigen Kraniche ziehen weiter auf die große japanische Südinsel Kyūshū.

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